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| Letzte Aktualisierung:
30. September 2005 |
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Anfang Oktober: Weizen wird angebaut, optimale Bedingungen für
Unkrautbekämpfung in früh gebauter Wintergerste |
Während Weizen in dieser Woche vielerorts angebaut wird, befinden sich
Wintergersten bereits oft im 2-Blattstadium. Bereits ab dem
1-Blatt-Stadium kann Malibu mit 2,5 bis 3 l/ha gespritzt werden. Ist ein Großteil der
Unkräuter aufgelaufen, kann eine Behandlung mit Stomp + IPU ((2+1
l/ha) Vor allem Klettenlabkraut sollte
den ersten Quirl bereits zu schieben beginnen. Bodenfeuchte
verbessert die Wirkung aber auch Tau oder Nebel tragen zu einer
Wirkungsverstärkung bei.
Die Kombination von Stomp + Lexus (1,5 - 2l/ha + 7,5 bis 15 g/ha)
bewährt sich besonders bei viel Kornblume und wirkt auch
ausgezeichnet gegen Ackerfuchsschwanzgras und Ausfallraps.
Beratung: 0664 210 28 93
Achten Sie auf Blattläuse. Je höher die Temperaturen, desto
aktiver sind die Tiere. Zur Kontrolle der Tiere sollen Gelbschalen
aufgestellt werden. Zur Entscheidung, ob eine Bekämpfung notwendig wird,
sollen die jungen Pflanzen herangezogen werden. |
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Die wirtschaftliche Schadensschwelle sind 10% Blattlausbefall ab dem
2-3-Blattstadium. Die Läuse befinden sich am Blatt oder am Blattgrund in
Richtung Wurzel. Sie sind teilweise grün gefärbt aber auch in leicht
rötliche Richtung gehend. Zur Behandlung am besten gemeinsam mit der
Herbst- Unkrautbekämpfung kann Sumi-Alpha mit 150 ml/ha
eingesetzt werden.
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| Ende September
2005: Getreidebestände auf Fritfliegen kontrollieren ! |
In Nachbarschaft von Maisbeständen und Sommergetreide besteht im früh
gesäten Getreide die Gefahr durch Fritfliegenbefall. Ein früher Befall
mit Fritfliegen kann zum Totalausfall von Pflanzen führen.
Aus diesem Grunde sollten Sie, wenn sie bereits in den letzten Jahren
Probleme hatten bzw. aktuell Fritfliegen beobachtet haben, das Getreide
mit einer Insektizidbeize schützen. Alternativ ist eine Bekämpfung mit
Pyrethroiden ab 1- bis 2-Blattstadium in Verbindung mit dem
Herbizideinsatz (Mischbarkeit und Verträglichkeit kontrollieren!)
möglich. Am stärksten gefährdet sind die früh aufgelaufenen, kräftigsten
Pflanzen. |
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Die Fritfliege im
Getreide: |
Symptome: Frühjahr und Herbst jüngst Blätter vergilbt, lassen
sich leicht herausziehen, auch stärkere Bestockug, später Pflanze oder
Triebe absterbend. Frühsommer: durch Saugen an milchreifen Körnern
Bildung von Kümmerkörnern (Fritkörner), bei Hafer Weißährigkeit, auch
partiell.
Verwechslungsmöglichkeiten: Herzblattvergilbung u.a. bei
Winterweizen, im Frühjahr auch nach Brachfliegenbefall.
Erreger: Fliege 3 mm lang, rote Augen. Larve 3-4 mm lang, weiß,
Hinterende mit 2 höckrigen Fortsätzen. Jährlich 3 Generationen
(Frühjahr, Sommer, Herbst).
Befallsbegünstigende Bedingungen: feuchter Boden, Wintergetreide frühe
Aussaat, Sommergetreide späte Aussaat, Hafer besonders anfällig.
Verstärktes Auftreten nach trocken-warmer Witterung.
Feldkontrolle: Vom Auflaufen (EC 10) bis 3-Blattstadium (EC 13). |
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| Deutschland: Bei 180
Sammelstellen werden von Februar bis April 2006 alte
Pflanzenschutzmittel zurückgenommen |
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Pflanzenschutzmittel, die in Deutschland nicht mehr eingesetzt werden
dürfen, nimmt die Pflanzenschutzindustrie in den Monaten Februar bis
April des Jahres 2006 zurück. Auf diese "einmalige Sonderaktion"
hätten sich die Hersteller mit dem Pflanzenschutzhandel verständigt,
berichtet der Industrieverband Agrar e.V., Frankfurt a. M. Damit sollen
Risiken vermieden werden, die durch unsachgemäße Lagerung, unerlaubte
Anwendung oder eine nicht sachgerechte Entsorgung entstehen könnten.
Zurückgenommen würden alle Pflanzenschutzmittel, deren Anwendung in
Deutschland verboten, deren Zulassung ausgelaufen oder deren
Aufbrauchfrist überschritten sei oder die aus sonstigen Gründen nicht
mehr gebrauchsfähig seien. Bundesweit sollen 180 Sammelstellen
bereitgestellt werden. Für die Rücknahme werde eine Gebühr von 2,50 €/kg
zuzüglich Mehrwertsteuer erhoben. |
| 22.
September 2005: Unkrautbekämpfung, Bestandesregulierung und Schädlinge
in Raps |
Unkraut- und Ungrasbekämpfung:
Die Rapsbestände sind auf die momentane Verunkrautung zu kontrollieren.
Eine Korrektur oder die erstmalige Behandlung mit Butisan S oder
Butisan Top erfasst nur Unkräuter optimal bis zum max. 2- bis
3-Blattstadium. Eine spätere Korrektur oder eine Frühjahrsbehandlung ist
nur bei Kamille möglich. Bei stärkerem Auftreten von Klettenlabkraut
wird Butisan Top mit 2,0 l/ha empfohlen. Wer bereits eine Vorlage
mit Butisan S gemacht hat, kann jetzt mit 1,0 bis 1,5 l/ha
Butisan Top die zweite Gabe ausbringen. Zur optimalen Wirkung soll
der Boden feucht sein.
Sind Ausfallgetreide oder Ungräser bereits zur Gänze aufgelaufen, so
können 1,5 bis 2,0 l/ha Focus Ultra in Tankmischung mit
Butisan Top ausgebracht werden. Focus Ultra wirkt gegen
Ausfallgetreide, Flughafer, Windhalm, Weidelgräser, Trespen und Gemeine
Rispe. Gegen Quecke ist die Aufwandmenge auf 3 bis 5 l/ha zu erhöhen (gegebenfalls
Doppelbehandlung)Raps Erdflöhe
Achten Sie bitte auf den Lochfraß von Erdflöhen. Den eigentlichen
Schaden verursachen dessen Larven. Wirtschaftliche Schadensschwelle sind
bis zum 4-Blattstadium 10 % Blattflächenverlust. Einsetzbar sind
synthetische Pyrethroide wie z.B. Fastac oder Sumi Alpha. |
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Raps-Einkürzung:
Vor dem 20. August gesäte Bestände sind bereits relativ üppig. Haben die
Pflanzen bereits jetzt 5 Blätter oder mehr, so droht die Gefahr des
Überwachsens. Einen stabilisierenden und einkürzenden Effekt hat jeweils
pro voll entfaltetem Laublatt 0,12 l Caramba in Summe also oder
0,6 bis 1,2 l/ha Caramba. Die höheren Aufwandmengen besitzen auch eine
Wirkung gegen Phoma-Wurzelhals- und Stängelfäule. Die Beimengung von 2
kg/ha Nutribor wird empfohlen.
Praxistipp: Bei Tankmischung von Caramba mit Focus Ultra kann die
Aufwandmenge von Focus Ultra um 0,25 bis 0,5 l/ha reduziert werden!
Foto: Caramba hemmt das Blattwachstum dichter Bestände und
verhindert das Aufstengeln. |
| Mitte
September 2005: Achten sie beim Raps auf Rübsenblattwespe und Erdfloh! |
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Gebietsweise treten bereits jetzt in den jungen Rapsbeständen die Larven
der Rübsenblattwespe und Erdfloh auf. Die Larven der Rübsenblattwespe,
grünlich - schwarze Raupen, können Kahlfraß verursachen. Daher ist die
Schadschwelle äußerst niedrig: 1 bis 2 Larven/ Pflanze! Maßnahmen
gegen den Rapserdfloh sind erforderlich, wenn 10 % der Blattfläche
zerstört sind bzw. 2-3 Käfer je Quadratmeter bzw. 3-5 Larven je Pflanze
festgestellt werden. Foto: Starker Befall mit Rübsenblattwespe kann
eine Pflanze innerhalb weniger Tage zur Gänze zerstören. |
Rübsenblattwespe:
Symptome: Zwar seltener an Winterraps, häufig aber an
Zwischenfruchtraps, Stoppelrüben oder Senf findet man an den Blättern
junger Pflanzen Loch- bis Kahlfraß durch zunächst graugrüne, später
schwarze, raupenartige und ca. 2 cm lange Larven. Plötzliches und
massenhaftes Auftreten in einzelnen Jahren.
Schädigend sind nur die Larven der Rübsenblatt- bzw. Kohlrübenblattwespe
(Athalia rosae), meist weniger die erste Generation (Mai), sondern
vielmehr die zweite Generation, die aus den im August auf den Blättern
abgelegten Eiern schlüpft. Innerhalb weniger Tage kann es bei warmer,
trockener Septemberwitterung zu Totalfraß kommen.
Bekämpfung: Sofortiges Behandeln mit 75 bis 100 ml/ha Fastac |
Erdflöhe:
Symptome: Blätter im Frühherbst durch Käferfraß siebartig
durchlöchert, später fressen in den Blattstielen, im Frühjahr auch in
den Haupttrieben weißliche, braunköpfige Larven. Blattstängel platzen
durch die Fraßgänge auf, eingedrungenes und gefrorenes Wasser verstärkt
dies noch. Befallene Pflanzen wintern leichter aus und brechen nachher
um.Der Erdfloh (Psylliodes chrysocephala), ein 3-4,5 mm großer,
blauschwarz-glänzender Käfer fliegt die Rapsflächen je nach Temperatur
schon im September an und legt vom Herbst bis zum Winter Eier in den
offenen Boden (ab 6 °C) ab. Die geschlüpften Larven bohren sich in die
Blattstängel ein, später auch in den Haupttrieb. Die Verpuppung findet
wieder im Boden statt, es wird pro Jahr nur eine Generation entwickelt.
Neben Raps werden noch andere Kreuzblütler befallen, zu nennen sind
Winterrübsen, aber auch Ackersenf, Hirtentäschel und Hederich.
Günstig ist die Verwendung von Gelbschalen, die nach der Saat an jeder
Seite sowie in der Feldmitte aufgestellt werden und die Aufzählung
dreiwöchiger Fangergebnisse. Werden mehr als 50 Käfer in einer Schale in
drei Wochen gefangen, sollte eine Spritzung gegen die eiablegenden Käfer
mit Insektiziden, vorzugsweise wegen der längeren Wirkungsdauer mit
Pyrethroiden (Fastac), erfolgen. Aber auch die schon in den Blattstielen
fressenden Larven können noch bekämpft werden (allerdings nur frühe
Larvenstadien), als Schadschwellen gelten hier 3 Larven pro Pflanze in
einem schwachen Bestand bzw. 5 Larven je Pflanze in einem normalen
Bestand.
Bekämpfung: Wird gegen andere Rapsschädlinge mit Fastac (75 bis 100
ml/ha) gespritzt, wird der Erdfloh mit erfasst |
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16. und 17. September:
Bernhard Altmann wird in Prag überlegen Pflügerweltmeister ! |
Er war als einer der heißen Favoriten um den Goldenen Pflug ins Rennen
gegangen und hat die Erwartungen sogar noch übertroffen: Der 25-jährige
Niederösterreicher Bernhard Altmann holte sich bei den 52.
Pflügerweltmeisterschaften überlegen den Weltmeistertitel im Pflügen vor den
Konkurrenten John Tracey (Irland) und Richard Gill
(Nordirland).
Beim Leistungspflügen ist nicht nur ein gutes Auge, eine ruhige Hand und die
Beherrschung der Technik gefragt, auch körperliche Fitness ist wichtig für
eine gute Leistung. Beim Wettbewerb 1 (Stoppelpflügen) musste der frisch
gebackene Weltmeister gezählte 76 Mal vom Traktor herunter, um entsprechende
Feineinstellungen am Pflug vorzunehmen.
Weltmeister wird der, der von 2 x 200 möglichen Punkten (200 für das
Stoppelpflügen und 200 für das Graslandpflügen) die meisten erreicht.
Bewertet werden beispielsweise die Geradheit und Gleichmäßigkeit der Furche,
das saubere Unterbringen des Bewuchses und Einsetzen und Ausheben des
Pfluges.
Bernhard Altmann hat es als zweiter in 52 Jahren geschafft, beide Bewerbe zu
gewinnen. Damit war die "Kombination" - also der Gesamtsieg natürlich ein
klare Sache für den 1,96 Meter großen Österreicher, der nach 1998 bereits
zum zweiten Mal einen Weltmeistertitel erringen konnte.
Mit nunmehr zwölf Gesamtweltmeistertiteln ist Österreich die erfolgreichste
Pflügernation der Welt. |
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links: Der Weltmeister in Aktion bei der Schlussfurche des Stoppelpflügens.
Mitte: Bernhard Altmann gibt sich schon nach dem ersten Wettkampftag
mit der österreichischen Flagge siegessicher. Rechts: Es ist geschafft: Vor
mehr als 1.000 geladenen Gästen jubelt der geborene Waldviertler über den Weltmeistertitel |
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Eine Reportage der österreichischen Landjugend zur WM
finden Sie
hier....
Alle Ergebnisse der 52. Pflügerweltmeisterschaft finden Sie
hier....
Alle Weltmeister seit 1952 finden Sie
hier.... |
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9. 8.: Schon jetzt an die Unkrautbekämpfung im Raps denken ! |
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Nach den guten Ernteergebnissen bei Raps ist damit zu rechnen, dass die
Anbaufläche österreich weit wieder auf rund 45.000 bis 50.000 h steigen
wird.
Mit Nimbus CS,
Butisan Top und Butisan S stellt BASF Problemlösungen für alle
Fälle zur Verfügung |
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Mehr Information zur Unkrautbekämpfung mit Butisan Top, Nimbus CS, Butisan
und Focus Ultra finden Sie
hier.... |
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